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Nutzbarmachung Licht für
Ganzheitliches Wohlbefinden
Letzte Aktualisierung: 09.01.2026
Lesezeit: 9 Minuten
Man sieht überall diese Lichttherapiepflaster.
Sie versprechen Schmerzlinderung, Anti-Aging, sogar „Stammzellaktivierung“, alles ohne Geräte oder Strom.
Die Frage ist einfach: Funktionieren sie wirklich?
Die heute üblicherweise vermarkteten Phototherapie-Pflaster erfüllen weder die medizinische noch die wissenschaftliche Definition von Phototherapie . Echte Phototherapie erfordert eine messbare Lichtquelle, definierte Wellenlängen und eine kontrollierte Dosierung. Die meisten Pflaster basieren auf passiven Materialien und Marketingversprechen anstatt auf einer nachweisbaren Lichtabgabe.
Phototherapiepflaster vs. medizinische Lichttherapie erklärt
In diesem Leitfaden erklären wir, was Phototherapiepflaster eigentlich sind, wie echte Phototherapie funktioniert, woher die Verwirrung kommt und wie Marken und Kliniken realistisch über lichtbasierte Lösungen nachdenken sollten.
Phototherapie-Pflaster sind kleine Klebeprodukte, die mit dem Versprechen beworben werden, therapeutische Lichteffekte durch die Haut zu erzielen. Sie sind deshalb relevant, weil sie sich im Grenzbereich zwischen medizinischer Fachsprache, Verbrauchermarketing im Wellnessbereich und regulatorischen Grauzonen bewegen.
Manche Verbraucher glauben, dass diese Pflaster gleichwertig mit Rotlichttherapiegeräten sind.
Das sind sie nicht.
Das Verständnis dieses Unterschieds schützt Ihren Markenruf, Ihre Kunden und Ihre langfristige Produktstrategie.
Phototherapie-Pflaster
Im medizinischen und klinischen Kontext bezeichnet Phototherapie die kontrollierte Bestrahlung mit Licht bestimmter Wellenlängen, um biologische Reaktionen auszulösen.
Diese Definition findet in der Dermatologie, der Neonatologie, der Onkologie und der Photobiomodulationsforschung einheitliche Anwendung.
Drei Elemente sind immer vorhanden:
Ohne diese Voraussetzungen gibt es keine Phototherapie.
Rotlicht, violettes Licht, Nahinfrarotlicht; Wellenlänge und Dosierung; Abstand bei der Anwendung von Phototherapieprodukten
Die echte Phototherapie funktioniert, weil Photonen auf vorhersehbare und messbare Weise mit dem Gewebe interagieren.
LEDs, Laser oder UV-Lampen erzeugen Photonen mit bekannter Wellenlänge.
Diese Photonen dringen in das Gewebe ein und interagieren mit Chromophoren wie der Cytochrom-c-Oxidase.
Keine Lichtquelle bedeutet keine Photonen.
Keine Photonen bedeuten keine Phototherapie.
Kliniken und Hersteller verfolgen:
So werden Behandlungen standardisiert und reproduziert.
Zu wenig Licht bewirkt nichts.
Zu viel Licht kann die positiven Effekte mindern.
Dieses Gleichgewicht lässt sich mit passiven Materialien nicht erreichen.
Nicht alle „Flicken“ sind gleich. Hier beginnt die Verwirrung.
Diese Pflaster enthalten reflektierende oder kristalline Materialien und sollen die Körperwärme „wiederverwenden“ oder „bestimmte Wellenlängen reflektieren“.
Sie emittieren kein Licht.
Sie erzeugen keine Photonen.
Sie erfüllen die Kriterien für eine Phototherapie nicht.
Die meisten wissenschaftlichen Gutachten stufen diese Behauptungen als unbegründet oder pseudowissenschaftlich ein.
Hierbei handelt es sich um Applikatoren, nicht um eigenständige Therapien.
Sie sind verbunden mit:
Sie werden gelegentlich bei Neugeborenenikterus oder in lokalisierten dermatologischen Bereichen eingesetzt.
Ihre Rolle besteht in der Lichtverteilung , nicht in der Lichterzeugung.
Phototherapiepflaster werden häufig beworben für:
Solche Behauptungen finden sich üblicherweise in der Verbraucherwerbung, nicht in klinischen Leitlinien.
Gängige Werbeaussagen für Phototherapie-Pflaster
Hier werden die meisten Käufer in die Irre geführt.
Die meisten Patches bieten Folgendes:
Ohne diese kann die Effektivität nicht beurteilt werden.
Phrasen wie „Stammzellaktivierung“ oder „Zellsignalisierung mittels Licht“ werden oft ohne Beweise verwendet.
Bislang gibt es keine qualitativ hochwertigen klinischen Studien, die belegen, dass passive Pflaster Stammzellen durch Lichtmechanismen aktivieren.
Viele Pflaster vermeiden die Einstufung als Medizinprodukt, verwenden aber medizinische Fachsprache.
Dies birgt ethische und Compliance-Risiken für Vertriebshändler und Kliniken.
Aus betrieblicher und fertigungstechnischer Sicht ist der Unterschied deutlich.
| Dimension | Medizinische Phototherapiegeräte | Phototherapie-Pflaster |
|---|---|---|
| Lichtquelle | Aktive LED-/Laser-/UV-Beleuchtung | Keine oder passiv |
| Dosimetrie | Messbar und einstellbar | Nicht definiert |
| Klinische Evidenz | Veröffentlicht und rezensierbar | Weitgehend abwesend |
| Regulatorischer Pfad | Frei (FDA, CE) | Oft vermieden |
| Skalierbarkeit | Ingenieurtechnisch getrieben | Marketingorientiert |
Diese Diskrepanz erklärt, warum Geräte in Krankenhäusern und Kliniken dominieren.
Aufnäher sind attraktiv, weil sie:
Einfachheit ist jedoch nicht gleichbedeutend mit Effektivität.
Wir beobachten, dass viele Marken zunächst Patches testen und dann wieder auf gerätebasierte Systeme zurückkehren, sobald echte Ergebnisse erwartet werden.
Eine Phototherapie mit Pflastern ist nicht unmöglich.
Es ist einfach noch nicht so weit.
Zukünftige Entwicklungen könnten Folgendes umfassen:
Für all diese Anwendungen sind jedoch weiterhin reale Lichtquellen und eine behördliche Genehmigung erforderlich.
Wenn Sie Phototherapielösungen evaluieren:
Bei REDDOT LED haben wir erlebt, wie Kliniken erfolgreich waren, indem sie mit einfachen, für Kliniken geeigneten Panels begannen und dann, sobald die Protokolle etabliert waren, auf tragbare oder lokale Lösungen umstellten.
Phototherapiepflaster und Phototherapieprodukte
F: Geben Phototherapie-Pflaster Licht ab?
A: Die meisten nicht. Ohne aktive Lichtemission können sie keine Phototherapie durchführen.
F: Können Pflaster Rotlichttherapiegeräte ersetzen?
A: Nein. Geräte ermöglichen eine kontrollierte, messbare Lichtabgabe, die mit Pflastern nicht erreicht werden kann.
F: Unterliegen Phototherapiepflaster der Regulierung als Medizinprodukte?
A: Das trifft auf die meisten nicht zu, weshalb Ansprüche mit Vorsicht zu behandeln sind.
F: Ist tragbare Phototherapie in Zukunft möglich?
A: Ja, aber nur mit aktiven Lichtquellen und ordnungsgemäßer Dosimetrie.
Phototherapie-Pflaster werden oft mit der Sprache der Lichttherapie beworben, ohne dabei Licht abzugeben.
Echte Phototherapie beruht auf Physik, Biologie und Ingenieurwesen, nicht auf Parolen.
Wenn Sie eine Produktlinie auf Lichtbasis entwickeln oder betreiben, beginnen Sie mit Technologien, die messbar, testbar und vertrauenswürdig sind.
Sie können konforme Lösungen für Phototherapiegeräte und OEM/ODM-Optionen erkunden unter
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