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Nutzbarmachung Licht für
Ganzheitliches Wohlbefinden
Letzte Aktualisierung: 06.01.2026
Lesezeit: 10 Minuten
Rückfälle ereignen sich immer wieder, selbst wenn die Motivation stark ist.
Die Gelüste kehren zurück, die Emotionen schlagen hoch und der Fortschritt geht verloren.
Die EMDR-Therapie behandelt Suchterkrankungen, indem sie ungelöste Traumata aufgreift, die unbewusst Suchtverlangen und Rückfälle auslösen. In Kombination mit Methoden zur Regulierung des Nervensystems, wie beispielsweise der Phototherapie, können Genesungsprogramme die emotionale Stabilität, den Schlaf und die Resilienz während des gesamten Behandlungsprozesses besser fördern.
EMDR-Therapiesitzung in einem traumasensiblen Suchtbehandlungskontext
In diesem Leitfaden erklären wir, wie EMDR bei Suchterkrankungen wirkt, warum Traumata eine so zentrale Rolle spielen und wie die Phototherapie zunehmend in Verbindung mit der Psychotherapie eingesetzt wird, um die Regulierung des Nervensystems und die Genesungsergebnisse zu unterstützen.
Viele Menschen, die mit einer Sucht kämpfen, jagen nicht dem Vergnügen hinterher. Sie versuchen, Bedrohungen, Überforderung oder emotionalen Schmerzen zu entfliehen, die nie vollständig verarbeitet wurden.
Ein Trauma versetzt das Nervensystem in höchste Alarmbereitschaft.
Die Auslöser fühlen sich dringlich an.
Hilfe wird zum Überleben.
Bei traumabedingter Sucht sieht der Kreislauf oft folgendermaßen aus:
Diese Schleife ist in den Gedächtnisnetzwerken des Gehirns gespeichert.
Es reagiert nicht gut auf Ratschläge allein.
EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen). Es wurde für die Behandlung von PTBS entwickelt, aber sein Kernmechanismus – die Rekonsolidierung von Erinnerungen – ist direkt auf traumabedingte Suchterkrankungen anwendbar.
Anstatt Impulse zu unterdrücken, hilft EMDR dem Gehirn dabei, die Erfahrungen, die diese Impulse ausgelöst haben, neu zu verarbeiten.
Für viele Menschen, die trotz Einsicht und Struktur einen Rückfall erleiden, ist dieser Unterschied von Bedeutung.
EMDR nutzt kontrollierte bilaterale Stimulation, um dem Gehirn zu helfen, belastende Erinnerungen neu zu ordnen.
Bei der EMDR-Therapie leitet ein Therapeut Augenbewegungen, Klopfgeräusche oder Töne an, während der Klient sich an eine bestimmte Erinnerung erinnert. Dadurch kann die Erinnerung neu verarbeitet und mit weniger emotionaler Belastung gespeichert werden.
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass dies mit Folgendem zusammenhängt:
Die Erinnerung bleibt.
Ihre Kontrolle lässt nach.
EMDR folgt einem strukturierten Acht-Phasen-Protokoll. In der Suchtbehandlung wird jede Phase sorgfältig angepasst.
Das Auslassen der Stabilisierungsphase erhöht das Risiko.
Dieser Schritt ist unabdingbar.
Viele Klienten berichten in dieser Phase von einer verringerten Intensität des Verlangens.
Hier wird der Wandel praktisch.
Die acht Phasen von EMDR im Kontext von Suchterkrankungen
Die Phototherapie behandelt nicht die Sucht selbst.
In traumasensiblen Programmen wird es eingesetzt, um das Nervensystem zu regulieren und Genesungsbedingungen zu unterstützen, die eine Psychotherapie effektiver machen.
Viele Menschen, die sich in Suchtbehandlung begeben, befinden sich in einem Zustand chronischer Übererregung oder völliger Abschottung. Wenn das Nervensystem nicht zur Ruhe kommt, sind EMDR-Sitzungen schwerer zu ertragen.
Häufige Herausforderungen sind:
Hier kommen häufig nicht-invasive physiologische Unterstützungsinstrumente zum Einsatz.
Die Photobiomodulation (PBM), allgemein als Rotlicht- oder Nahinfrarotlichttherapie bezeichnet, wurde hinsichtlich ihrer Rolle bei folgenden Erkrankungen untersucht:
Gleichgewicht des autonomen Nervensystems
PBM wurde hinsichtlich seines Potenzials zur Unterstützung parasympathischer Aktivierungs- und Entspannungsreaktionen untersucht.
Schlaf- und Erholungsunterstützung
Schlafstörungen sind ein bekannter Risikofaktor für Rückfälle. Lichttherapie wird häufig im Rahmen abendlicher Entspannungsrituale eingesetzt, um die Erholung zu fördern.
Stressreduzierung zwischen den Sitzungen
EMDR wird nicht täglich durchgeführt. PBM bietet ein niedrigschwelliges Instrument zur Unterstützung der Selbstregulation zwischen den Therapiesitzungen.
Rotlichttherapie zur Unterstützung der Nervensystemregulation bei der Suchtbehandlung
PBM versteht sich als unterstützende Pflege, nicht als psychologische Intervention.
Eine erfolgreiche Suchtbehandlung beruht selten auf einem einzigen Instrument.
In modernen Kliniken werden Psychotherapie, physiologische Regulierung und strukturierte Programme zunehmend miteinander kombiniert.
| Komponente | Hauptrolle | Was es unterstützt | Was es NICHT ersetzt |
|---|---|---|---|
| EMDR-Therapie | Verarbeitung von Traumaerinnerungen | Reduziert traumabedingte Auslöser | Medizinischer Entzug, Medikamente |
| Phototherapie (PBM) | Physiologische Regulation | Schlaf, Entspannung, Erholung | Psychotherapie |
| Kognitive Verhaltenstherapie / Beratung | Kognitive und Verhaltensfähigkeiten | Bewältigungsstrategien für den Alltag | Traumaverarbeitung |
| Medikamente (MAT) | Neurochemische Stabilisierung | Kontrolle von Verlangen und Entzugserscheinungen | Emotionale Heilung |
Klarheit beugt Missbrauch vor.
Die Kombination verbessert die Ergebnisse.
Vor EMDR
Kurze PBM-Sitzungen zur Reduzierung der Grundspannung und Verbesserung der Erdung
Nach EMDR
Lichttherapie zur Unterstützung der Genesung und Verbesserung der Schlafqualität
Zwischen den Sitzungen
Klinikbasierte oder überwachte PBM-Heimanwendung zur Gewährleistung der Konsistenz
Integrierte Suchtrehabilitationsklinik, die EMDR-Therapie und Phototherapie kombiniert
Die Phototherapie sollte niemals als Heilmittel gegen Sucht dargestellt werden.
Eine sofortige Überweisung ist erforderlich, wenn:
Technologie unterstützt die Pflege.
Es ersetzt es nicht.
Eine Frau unterzieht sich in der Klinik einer Rotlichttherapie.
Für eine traumasensible Genesung gibt es keinen festgelegten Zeitrahmen.
Häufige Muster sind:
Fortschritt verläuft selten linear.
Stabilität ist wichtiger als Geschwindigkeit.
F: Kann EMDR Sucht heilen?
A: Nein. EMDR kann traumabedingte Auslöser, die einen Rückfall begünstigen, reduzieren, wenn es im Rahmen eines strukturierten Genesungsprogramms eingesetzt wird.
F: Ist die Phototherapie eine Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen?
A: Nein. Die Phototherapie wird als unterstützende Maßnahme eingesetzt, um das Nervensystem zu regulieren und den Genesungsprozess zu verbessern.
F: Können EMDR und Phototherapie sicher kombiniert werden?
A: Ja, wenn beide im Rahmen eines klinisch betreuten, traumasensiblen Programms eingesetzt werden.
F: Ist EMDR für jeden mit einer Suchterkrankung geeignet?
A: Nein. Sorgfältiges Screening und Stabilisierung sind erforderlich.
Traumabedingte Sucht lässt sich nicht allein durch Disziplin lösen.
Es erfordert die Neuverarbeitung von Erinnerungen, die Regulierung des Nervensystems und eine strukturierte Betreuung.
EMDR setzt am psychologischen Kern des Traumas an.
Die Phototherapie unterstützt die physiologischen Grundlagen, die die Therapie erträglicher und nachhaltiger machen.
Bei REDDOT LED unterstützen wir Kliniken und Marken beim Aufbau konformer, evidenzbasierter Phototherapielösungen für Rehabilitations-, Wellness- und Genesungseinrichtungen.
Unsere OEM/ODM-Kapazitäten können Sie unter www.reddotled.com erkunden.