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Nutzbarmachung Licht für
Ganzheitliches Wohlbefinden
Letzte Aktualisierung: 27.01.2026
Lesezeit: 10 Minuten
Sie bringen ein leistungsstarkes Phototherapie-Panel auf den Markt, aber die Kunden sagen immer wieder dasselbe: „Es ist zu heiß.“ Das ist keine Kleinigkeit. Es ist ein Mangel des Produkts.
Unterschiedliche Wellenlängen werden vom menschlichen Gewebe unterschiedlich absorbiert, und diese Absorption bestimmt direkt, wie viel Wärme sich während der Behandlung aufbaut. Rotes Licht ist in der Regel gut verträglich. Im Nahinfrarotbereich (NIR) spielt die Wärmetechnik eine entscheidende Rolle.
Absorption der Phototherapiewellenlänge und Wärmeerzeugung im menschlichen Gewebe
In diesem Leitfaden erklären wir, wie sich Wellenlängen im Körper in Wärme umwandeln, warum Nahinfrarotstrahlung die größte thermische Herausforderung darstellt und worauf Käufer im B-Bereich bei der Beschaffung hochwertiger Phototherapiegeräte achten sollten.
Wärme bedeutet nicht nur "Komfort". Sie steht für Sicherheit, Konformität und Produktqualität.
Hier versagen die meisten Billigpanels.
Die Lichttherapie basiert auf Photonen. Der Körper speichert jedoch keine Photonen.
Sobald Licht in Gewebe eindringt, geschehen drei Dinge:
Die absorbierte Energie bleibt nicht als „Licht“ bestehen.
Es wird zu biologischer Stimulation und Wärme.
Auch wenn das Ziel die Photobiomodulation (PBM) ist, spielt die thermische Belastung immer eine Rolle.
Bei PBM geht es um zelluläre Signalübertragung.
Bei der thermischen Dosis geht es um die Umwandlung von Energie in einen Temperaturanstieg.
Ein Gerät kann die gleiche Wellenlänge abgeben und sich dennoch je nach folgenden Faktoren sehr unterschiedlich verhalten:
Diese dürfen nicht verwechselt werden.
Unterschiedliche Wellenlängenbereiche interagieren mit unterschiedlichen Chromophoren im Körper.
Deshalb empfinden wir manche Wellenlängen schneller als „warm“ als andere.
UV- und blaue Wellenlängen werden an der Oberfläche stark absorbiert.
Sie werden häufig für dermatologische Indikationen verwendet, erzeugen aber in der Regel keine tiefe thermische Ansammlung, da die Penetration begrenzt ist.
Rotes Licht wird oft als der „optimale Bereich“ bei vielen Wellness- und Regenerationsgeräten angesehen.
Es dringt mäßig ein, unterstützt PBM-Ziele und erzeugt bei korrekter Anwendung in der Regel eine handhabbare Oberflächenwärme.
Im Nahinfrarotbereich wird es dann ernst.
Es dringt tiefer in das Gewebe ein und interagiert stärker mit dem Wassergehalt und tiefer liegenden Strukturen.
Das bedeutet, dass die Hitze nicht nur an der Oberfläche auftritt.
Es baut sich darunter auf.
| Wellenlängentyp | Typischer Bereich | Absorptionsmuster | Hitzerisikostufe | Gemeinsame Geräteherausforderung |
|---|---|---|---|---|
| UV-Licht | 200–400 nm | Starke Oberflächenabsorption | Mittlere (oberflächliche Reizung) | Hautverträglichkeit, Erythemkontrolle |
| Blaues Licht | 400–500 nm | Flache Penetration | Niedrig bis mittel | Einheitlichkeit, Augensicherheit |
| Rotlicht | 620–660 nm | Mittlere Absorptionstiefe | Medium | Verwaltung von Hotspots bei hoher Leistung |
| NIR-Licht | 810–850 nm | Tiefengewebsabsorption | Hoch | Wärmespeicherung und Kühlungsgrenzen |
| Ferninfrarot | >1500 nm | primär Wärmestrahlung | Sehr hoch | Nicht auf PBM ausgerichtet, hauptsächlich Erwärmung |
Der Körper absorbiert keine "Wellenlängen".
Es wird durch Chromophore absorbiert.
Zu den wichtigsten Absorbern gehören:
Die Wasserabsorption nimmt im Infrarotbereich zu.
Obwohl NIR für die PBM verwendet wird, ist es auch der Wellenlängenbereich, der am ehesten zu einer Wärmeansammlung führt, wenn das System nicht korrekt konstruiert ist.
Aus diesem Grund stellt der Nahinfrarotbereich (NIR) den größten thermischen Engpass bei der Panelentwicklung dar.
Nicht alle Gewebe reagieren gleich.
Augenschutz ist nicht optional.
Die meisten Marken werben gerne mit 850 nm.
Nur wenige erklären die damit verbundenen Entwicklungskosten.
NIR birgt mehr Herausforderungen im Zusammenhang mit Wärme, weil:
Ein Panel, das sich nach 5 Minuten noch gut anfühlt, kann nach 20 Minuten überhitzen.
Hier wird die Produktstufe definiert.
Zwei Paneele können die gleichen Wellenlängen nutzen.
Nur eines wird den professionellen Einsatz überstehen.
Die meisten kostengünstigen Geräte basieren auf Folgendem:
Sie funktionieren… bis die Auslastung steigt.
Hotspots entstehen schnell.
High-End-Systeme verwenden:
Dies ist die Grundvoraussetzung für ernsthafte OEM-Käufer.
Plattformen für medizinische Anwendungen bieten oft zusätzlich Folgendes:
So sieht echte Temperaturregelung aus.
Thermische Managementarchitektur in professionellen Phototherapie-Panels
Die Wärmeableitung ist kein Zubehör.
Es ist der Kern der Langlebigkeit des Geräts.
Aluminiumsubstrate verbessern die Wärmeableitung von den LED-Übergängen erheblich.
Höhere Bestrahlungsstärke ist nicht immer besser.
Bei ungleichmäßiger Energiekonzentration entstehen thermische Hotspots noch schneller.
Gleichmäßigkeit bedeutet thermische Sicherheit.
Ein professionelles Panel muss Wärme als System betrachten:
Nicht einfach nur „einen Ventilator hinzufügen“.
Bevor Sie ein Phototherapie-Panel beschaffen oder unter Ihrer eigenen Marke vertreiben, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
Diese Fragen ersparen Ihnen monatelange Probleme nach dem Kauf.
Überprüfen Sie die Temperatur des Rotlichttherapiepanels.
Hitze ist normalerweise mild, das Risiko steigt jedoch, wenn:
Bei Folgendem ist stets Vorsicht geboten:
Die Phototherapie sollte sich warm anfühlen, nicht brennen.
Mythos: „LED-Geräte erzeugen keine Wärme.“
Realität: Hochleistungs-Arrays tun das absolut.
Mythos: „Mehr Bestrahlungsstärke ist immer besser.“
Realität: Mehr Hitze ohne Kontrolle ist eine Verschlechterung.
Bewährte Vorgehensweise: Kürzere Arbeitsschichten und validierte Dienstzyklen nutzen.
Bewährte Vorgehensweise: Wählen Sie OEM-Partner mit Dokumentation zu Wärmetests.
Diesen Schritt dürfen Sie nicht überspringen.
F: Bedeutet Infrarot immer Wärme?
A: Infrarotwellenlängen werden aufgrund der tieferen Absorption, insbesondere in wasserreichem Gewebe, eher in Wärme umgewandelt.
F: Warum fühlen sich zwei 850-nm-Panels unterschiedlich warm an?
A: Die thermische Architektur ist entscheidend. Substrat, Kühlkörper, Luftstrom und Leistungsdichte bestimmen die tatsächliche Wärmeentwicklung.
F: Ist NIR unsicher?
A: Nicht unbedingt. NIR wird zwar intensiv erforscht, erfordert aber eine ausgefeiltere thermische Technik und geeignete Protokolle.
F: Wie lange sollte eine typische Sitzung dauern?
A: Viele professionelle Protokolle sehen 10–20 Minuten vor, abhängig von der Bestrahlungsstärke und dem Behandlungsabstand.
F: Was zeichnet ein hochwertiges Phototherapie-Panel aus?
A: Nicht allein die Wellenlängen. Die Wärmeableitungsauslegung und die Konformitätsprüfung bestimmen die Stufe.
Bei REDDOT LED haben wir gesehen, dass viele Marken mit Wellenlängen-Checklisten beginnen.
Diejenigen, die langfristig Erfolg haben, konzentrieren sich frühzeitig auf die Wärmetechnik.
Denn in realen Kliniken, Fitnessstudios und Tierarztpraxen sind die Geräte täglich im Einsatz.
Das Wärmemanagement ist das, was Verbrauchergeräte von professionellen Systemen unterscheidet.