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Nutzbarmachung Licht für
Ganzheitliches Wohlbefinden
Letzte Aktualisierung: 26. Juni 2026 | Lesezeit: 13 Minuten
Ein intensives Krafttraining oder ein anstrengender Lauf bewirken mehr als nur Muskelermüdung. Unter ausreichender mechanischer Belastung können Muskelfasern mikroskopisch kleine Strukturveränderungen aufweisen. Dieser Prozess ist normal und gehört zur Anpassung des Körpers an Trainingsbelastung.
Nach dem Training setzt im Körper eine koordinierte Regenerationsreaktion ein. Immunzellen helfen, geschädigtes Zellmaterial abzubauen, Entzündungssignale verstärken sich und oxidativer Stress kann vorübergehend ansteigen. Diese Prozesse sind nicht per se schlecht. Sie gehören vielmehr zur normalen Anpassung. Problematisch wird es erst, wenn Müdigkeit, Muskelkater und Entzündungen so lange anhalten, dass sie das nächste Training beeinträchtigen.
Deshalb ist der richtige Zeitpunkt der Regeneration so wichtig. Schlaf, Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, aktive Erholung und Belastungsmanagement beeinflussen, wie schnell der Körper wieder in Trainingsbereitschaft ist. Photobiomodulation, oft auch Rotlichttherapie genannt, ist ein weiteres Regenerationsverfahren, dessen potenzielle Auswirkungen auf den zellulären Energiestoffwechsel, Entzündungssignale und Muskelkater nach dem Training untersucht wurden.
Ein Mann treibt Sport
Anders als Eisbäder oder Kompressionstherapie, die üblicherweise zur Linderung von Beschwerden, Schwellungen oder Durchblutungsstörungen nach dem Sport eingesetzt werden, wirkt die Photobiomodulation vermutlich teilweise über lichtempfindliche Zellprozesse. Sie ersetzt daher keine guten Regenerationsgewohnheiten, kann aber die biologischen Bedingungen unterstützen, unter denen die Muskelreparatur stattfindet.
Die Rotlichttherapie nutzt spezifische Wellenlängen des sichtbaren roten und nahinfraroten Lichts, üblicherweise im Bereich von 630–660 nm und 810–850 nm. Diese Wellenlängen werden häufig in der Photobiomodulationsforschung eingesetzt, da sie mit biologischem Gewebe interagieren können, ohne dass Wärme als primärer Wirkmechanismus erforderlich ist.
Einer der am häufigsten diskutierten Mechanismen betrifft die Cytochrom-c-Oxidase, ein Enzym der mitochondrialen Elektronentransportkette. Wenn geeignete Wellenlängen lichtempfindliche Zellziele erreichen, können sie die mitochondriale Aktivität, die ATP-Produktion, die Stickoxid-Signalübertragung und den Gleichgewichtszustand reaktiver Sauerstoffspezies beeinflussen.
Rotes Licht stimuliert die Mitochondrien.
ATP ist wichtig, da Zellen Energie für Reparaturprozesse, die Proteinsynthese und die normale Geweberegeneration benötigen. Der Mechanismus sollte jedoch nicht zu vereinfacht werden. Photobiomodulation „zwingt“ den Körper nicht einfach zu einer schnelleren Reparatur. Vielmehr deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass sie zelluläre Signalwege modulieren kann, die bereits an der Regeneration beteiligt sind.
Die Beziehung zu reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) ist ebenfalls komplex. Sport erhöht naturgemäß den ROS-Spiegel, und eine moderate ROS-Signalgebung ist Teil der Trainingsanpassung. Ziel ist es nicht, ROS vollständig zu eliminieren, sondern übermäßigen oxidativen Stress zu vermeiden, der die Regeneration verzögern oder zu anhaltendem Muskelkater beitragen kann.
Im Hinblick auf Entzündungsprozesse wurde die Photobiomodulation (PBM) hinsichtlich ihres Einflusses auf Signalmoleküle wie TNF-α und IL-6 untersucht. Genauer gesagt kann die Photobiomodulation die Auflösung von Entzündungen unterstützen, anstatt die Entzündungsphase gänzlich zu blockieren.
Für Sportler und aktive Nutzer ist die praktische Schlussfolgerung einfach: Bei der Rotlichttherapie geht es nicht nur um „rotes Leuchten“. Wellenlänge, Bestrahlungsstärke, Behandlungsabstand, Dosis und Konsistenz bestimmen, ob eine Sitzung den in der Forschung verwendeten Parametern entspricht.
Viele Rotlichttherapiegeräte nutzen eine Kombination aus rotem Licht um 660 nm und Nahinfrarotlicht um 850 nm.
Rotes Licht im Bereich von 630–660 nm wird häufig für Anwendungen an Haut, oberflächlichem Gewebe und oberflächlicher Muskulatur eingesetzt. Nahinfrarotes Licht im Bereich von 810–850 nm wird üblicherweise verwendet, wenn tiefer liegendes Weichgewebe erreicht werden soll. Die tatsächliche Eindringtiefe hängt von Gewebetyp, Hautton, Körperregion, Geräteleistung, Strahlwinkel und Behandlungsabstand ab.
Die Eindringtiefe von rotem Licht in die Haut
Zur Muskelregeneration wird häufig die Kombination von rotem und nahinfrarotem Licht bevorzugt, da verschiedene Gewebearten Licht unterschiedlich absorbieren und streuen. Rotes Licht eignet sich eher für oberflächliche Bereiche, während nahinfrarotes Licht üblicherweise für größere Muskelgruppen wie Quadrizeps, Oberschenkelmuskulatur, Gesäßmuskulatur, Rücken und Schultern eingesetzt wird.
Die Wellenlängengenauigkeit ist weiterhin entscheidend. Angaben wie „660 nm“ oder „850 nm“ auf dem Geräteetikett sollten idealerweise durch optische Testdaten belegt sein. Geringfügige Abweichungen sind bei der LED-Fertigung normal, jedoch können größere Wellenlängendrifts die Übereinstimmung mit den untersuchten PBM-Parametern beeinträchtigen. Für den professionellen Einsatz sollten Käufer daher Wellenlängenberichte aus Spektrometertests anfordern, anstatt sich ausschließlich auf Marketingangaben zu verlassen.
Zwei Spezifikationen sind wichtiger als Wattzahl oder LED-Anzahl: Bestrahlungsstärke und Fluenz.
Die Bestrahlungsstärke ist die Leistung des Lichts, das auf eine bestimmte Fläche trifft, und wird üblicherweise in mW/cm² gemessen. Die Fluenz, oft auch Dosis genannt, ist die Bestrahlungsstärke multipliziert mit der Zeit und wird in J/cm² gemessen.
Die grundlegende Berechnung lautet:
J/cm² = mW/cm² × Sekunden ÷ 1000
Wenn ein Gerät beispielsweise 35 mW/cm² im Behandlungsabstand abgibt, ergibt eine 10-minütige Sitzung folgende Leistung:
35 × 600 ÷ 1000 = 21 J/cm²
Diese Berechnung hilft Nutzern, die Behandlungsdauer und die Geräteleistung besser zu vergleichen. Allerdings garantiert die Dosisangabe allein keine Ergebnisse. Wellenlänge, Behandlungsbereich, Abstand, Körperteil, Zeitpunkt und der Trainingszustand des Nutzers beeinflussen das Ergebnis.
Ein häufiger Fehler ist der Vergleich von Geräten allein anhand ihrer Wattzahl oder LED-Anzahl. Ein Panel mit mehr LEDs liefert nicht automatisch eine höhere therapeutische Dosis. Entscheidend ist die gemessene optische Leistung im tatsächlichen Behandlungsabstand, beispielsweise 15 cm oder 30 cm, und nicht nur die direkt an der Linsenoberfläche gemessene Leistung.
Verwendung von Rotlichttherapieprodukten während des Trainings
Die Forschungsgrundlage zur Photobiomodulation und Erholung nach dem Training ist vielversprechend, sollte aber sorgfältig beschrieben werden.
Studien haben die Photobiomodulation (PBM) hinsichtlich verschiedener trainingsbedingter Parameter untersucht, darunter Muskelkater, Kreatinkinase-Werte, subjektive Ermüdung, Krafterholung und Leistungsfähigkeit nach wiederholtem Training. Einige Studien setzen Licht vor dem Training ein, um die Ermüdungsresistenz oder die Leistungssteigerung zu testen. Andere Studien setzen Licht nach dem Training ein, um Muskelkater und Erholungsmarker zu bewerten.
Diese Unterscheidung ist wichtig. PBM vor dem Training wird häufig im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Ermüdungsresistenz untersucht. PBM nach dem Training wird häufig im Zusammenhang mit Muskelkater, oxidativem Stress und der Unterstützung der Regeneration diskutiert. Beide Ansätze können nützlich sein, dienen aber nicht exakt demselben Zweck.
Die Studienlage ist nicht einheitlich. Die Studienprotokolle variieren hinsichtlich Wellenlänge, Dosis, Gerätetyp, Behandlungsort, Zeitpunkt, Trainingsstand der Teilnehmenden und Ergebnisparametern. Viele Studien verwenden zudem kalibrierte Laser- oder LED-Geräte unter kontrollierten Bedingungen, während die Ausgabequalität von Verbrauchergeräten stark variieren kann.
Die zutreffendste Schlussfolgerung ist, dass die Photobiomodulation eine sinnvolle und zunehmende wissenschaftliche Grundlage für die Regeneration im Sport besitzt, die Ergebnisse in der Praxis jedoch stark von der korrekten Dosierung, der konsequenten Anwendung und der verifizierten Leistungsfähigkeit des Geräts abhängen.
Photobiomodulation ist nicht einfach nur ein unbestätigter Wellness-Trend. Sie wurde in wissenschaftlichen Fachartikeln hinsichtlich Gewebereparatur, Entzündungsmodulation, Schmerztherapie, Regeneration nach dem Sport und anderer biologischer Effekte untersucht. Fachorganisationen und klinische Forscher untersuchen weiterhin ihre Mechanismen und Anwendungsmöglichkeiten.
Allerdings bedeutet „wissenschaftlich untersucht“ nicht, dass alle Geräte auf dem Markt gleich funktionieren. Die Qualität des Geräts, die Genauigkeit der Wellenlänge, die abgegebene Bestrahlungsstärke und das Behandlungsprotokoll spielen eine wichtige Rolle.
Ein herkömmliches Rotlichtgerät erzeugt zwar sichtbares rotes Licht, das bedeutet aber nicht automatisch, dass es eine wissenschaftlich empfohlene Photobiomodulationsdosis abgibt. Für die Anwendung zur Regeneration sollten Käufer Geräte anhand überprüfbarer Spezifikationen und nicht anhand allgemeiner Aussagen wie „klinisch geprüft“, „tiefgreifende Heilung“ oder „maximale Leistung“ bewerten.
Die Formulierungen in den Vorschriften müssen richtig verstanden werden.
FDA-Registrierung, CE-Kennzeichnung, ETL-Prüfung, ISO 13485, MDSAP, RoHS und IEC 62471 beziehen sich jeweils auf unterschiedliche Aspekte der Konformität, des Qualitätsmanagements, der Sicherheit oder des Marktzugangs. Sie sollten nicht als austauschbarer Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit betrachtet werden.
ISO 13485 und MDSAP unterstützen das Qualitätsmanagement und die Fertigungskontrolle von Medizinprodukten. ETL und CE beziehen sich auf die elektrische Sicherheit und Marktanforderungen. IEC 62471 regelt die photobiologische Sicherheit von Lampen und Lampensystemen. Die FDA-Registrierung zeigt an, dass ein Unternehmen oder eine Einrichtung gegebenenfalls bei der FDA registriert ist. Sie sollte jedoch nicht als „FDA-Zertifizierung“ oder als Nachweis für die Zulassung eines Produkts zur Behandlung einer bestimmten Erkrankung verstanden werden.
Für B2B-Einkäufer lautet die richtige Frage nicht einfach: „Hat das Produkt Zertifizierungen?“ Eine bessere Frage wäre:
Kann der Lieferant Prüfberichte vorlegen, die die Wellenlängengenauigkeit, die Bestrahlungsstärke im Behandlungsabstand, die photobiologische Sicherheit, die elektrische Sicherheit und die Produktionskonsistenz belegen?
Diese Dokumentation ist es, die nachvollziehbare Produktleistung von allgemeinen Marketingfloskeln unterscheidet.
Die Diskrepanz zwischen der angegebenen und der tatsächlich erreichten Bestrahlungsstärke ist eines der größten Probleme bei der Rotlichttherapie für Endverbraucher.
Manche Geräte geben die Bestrahlungsstärke in 0 cm Entfernung an, gemessen direkt an der Linsenoberfläche. Dadurch kann die Leistung deutlich stärker erscheinen, als sie der Benutzer im Normalbetrieb tatsächlich wahrnimmt. In der Praxis befindet sich das Gerät üblicherweise einige Zentimeter vom Körper entfernt. Mit zunehmendem Abstand nimmt die Bestrahlungsstärke aufgrund von Strahlstreuung und optischen Verlusten ab.
Für die Muskelregeneration sollten Anwender auf die Bestrahlungsstärke achten, die in realistischen Abständen, z. B. 15 cm oder 30 cm, gemessen wurde. Eine Spezifikation ohne Angabe des Behandlungsabstands ist unvollständig.
Die Wellenlängenkonsistenz ist ein weiterer wichtiger Faktor. Weicht die tatsächliche Peak-Wellenlänge deutlich von der Angabe auf dem Etikett ab, entspricht das Gerät möglicherweise nicht den in veröffentlichten PBM-Studien verwendeten Parametern. Dies ist besonders wichtig für Marken, Kliniken, Distributoren und OEM-Käufer, die auf eine gleichbleibende Leistung über verschiedene Chargen hinweg angewiesen sind.
Auch das Wärmemanagement ist wichtig. LEDs erzeugen Wärme, und instabile Temperaturen können die Gleichmäßigkeit der Lichtleistung, den Benutzerkomfort und die Lebensdauer des Produkts beeinträchtigen. Ein gutes Gerät sollte die Wärmeentwicklung durch ein geeignetes Gehäusedesign, ein durchdachtes Leiterplattenlayout, ausreichende Belüftung und strenge Qualitätskontrollen effektiv ableiten.
Für professionelle Einkäufer sind folgende Unterlagen besonders hilfreich:
Eine einfache Routine nach dem Training muss nicht kompliziert sein.
Wählen Sie nach dem Training die Muskelgruppe, die sich am stärksten beansprucht anfühlt, z. B. Oberschenkel, Waden, Schultern, Gesäßmuskeln oder unteren Rücken. Positionieren Sie das Rotlichttherapiegerät im vom Hersteller empfohlenen Abstand. Bei vielen LED-Panels beträgt dieser je nach Lichtleistung und Abstrahlwinkel etwa 10–30 cm.
Eine gängige praktische Vorgehensweise ist:
Bei größeren Muskelgruppen kann eine größere Matte oder ein größeres Panel helfen, eine größere Fläche abzudecken. Für kleinere Bereiche ist ein kompaktes Panel oder ein tragbares Gerät möglicherweise einfacher zu handhaben. Das optimale Geräteformat hängt vom Behandlungsziel, dem Behandlungsbereich, dem verfügbaren Platz und der Mitarbeit des Nutzers ab.
Am wichtigsten ist die Kontinuität. Eine einzelne Sitzung mag manchen Anwendern Linderung verschaffen, doch PBM ist in der Regel sinnvoller, wenn es als Teil eines regelmäßigen Genesungsprozesses und nicht als einmalige Maßnahme eingesetzt wird.
Die Sitzungsdauer hängt von der Bestrahlungsstärke, der Entfernung, der Körperoberfläche und der gewünschten Dosis ab.
Viele LED-Geräte für den Heimgebrauch werden 10–20 Minuten pro Behandlungsbereich verwendet. Geräte mit höherer Lichtleistung benötigen unter Umständen kürzere Anwendungszeiten, während Geräte mit geringerer Lichtleistung eine längere Bestrahlungsdauer erfordern, um eine vergleichbare Dosis zu erreichen.
Mehr Zeit ist nicht automatisch besser. Die Photobiomodulation weist häufig eine zweiphasige Dosis-Wirkungs-Beziehung auf: Zu wenig Licht kann nur geringe Wirkung zeigen, während zu viel die gewünschte biologische Reaktion verringern kann. Anwender sollten die Herstellerangaben beachten und lange Sitzungen in der Hoffnung auf eine schnellere Erholung vermeiden.
Ein praktischer Ausgangspunkt für viele Anwender sind 10–15 Minuten pro Muskelgruppe, mehrmals pro Woche, wobei der Abstand zum Gerät konstant gehalten werden sollte.
Das hängt vom Ziel ab.
Die Verwendung von Pre-Workout-Produkten wird häufig im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Mitochondrien, der Verbesserung der Ermüdungsresistenz und der Trainingsleistung diskutiert. Einige Studien haben die Anwendung von PBM vor dem Training untersucht, um festzustellen, ob es die Ermüdung verzögert oder die Leistungsfähigkeit während des Trainings unterstützt.
Die Anwendung nach dem Training wird häufig im Zusammenhang mit Muskelkater, oxidativem Stress und zur Unterstützung der Regeneration diskutiert. Dieser Ansatz kann besonders relevant sein, wenn es darum geht, verzögert auftretenden Muskelkater zu lindern oder die Erholung zwischen intensiven Trainingseinheiten zu fördern.
Wenn Ihr Hauptziel die Leistung während des Trainings ist, kann die Einnahme vor dem Training sinnvoll sein. Wenn Ihr Hauptziel die Regeneration nach dem Training, die Linderung von Muskelkater und die Vorbereitung auf die nächste Trainingseinheit ist, ist die Einnahme nach dem Training eine sinnvolle Wahl.
Manche Anwender kombinieren beide Ansätze: eine kürzere Trainingseinheit vor dem Training zur Vorbereitung und eine längere Trainingseinheit nach dem Training zur Regeneration. Die wöchentliche Gesamtdosis sollte jedoch weiterhin sorgfältig überwacht werden.
Rotlichttherapie kann die Muskelregeneration unterstützen, indem sie die Mitochondrienaktivität, ATP-bezogene Zellprozesse, den oxidativen Stresshaushalt und Entzündungssignale beeinflusst. Die am häufigsten verwendeten Wellenlängen für die Regeneration liegen im Rotlichtbereich um 660 nm und im Nahinfrarotbereich um 850 nm.
Für optimale Ergebnisse in der Praxis ist die Gerätequalität entscheidend. Käufer sollten sich nicht nur auf Wattzahl, LED-Anzahl und allgemeine Marketingaussagen verlassen. Die wichtigsten Spezifikationen sind Wellenlängengenauigkeit, Bestrahlungsstärke im Behandlungsabstand, Dosierungsanleitung, Sicherheitsprüfung und Fertigungskonstanz.
Bei korrekter Anwendung kann die Rotlichttherapie ein sinnvoller Bestandteil einer umfassenderen Genesungsstrategie sein, die auch Schlaf, Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, intelligente Programmierung und aktive Erholung umfasst.
Viele Anwender beginnen mit 10–15 Minuten pro behandelter Muskelgruppe, abhängig von der Geräteleistung und dem empfohlenen Behandlungsabstand. Größere Geräte können in derselben Sitzung eine größere Fläche abdecken, während kleinere Geräte die Behandlung jeweils nur eines Bereichs erfordern. Längere Sitzungen sind nicht immer besser, da die Photobiomodulation (PBM) einem Dosis-Wirkungs-Zusammenhang folgt.
Beide Einnahmestrategien können sinnvoll sein. Die Anwendung vor dem Training wird häufiger im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Ermüdungsresistenz diskutiert, während die Anwendung nach dem Training häufiger zur Linderung von Muskelkater und zur Unterstützung der Regeneration eingesetzt wird. Wenn die Regeneration im Vordergrund steht, ist die Anwendung nach dem Training eine sinnvolle Option.
Gängige Wellenlängen sind rotes Licht im Bereich von 630–660 nm und nahinfrarotes Licht im Bereich von 810–850 nm. Rotes Licht wird häufig für oberflächliches Gewebe eingesetzt, während nahinfrarotes Licht üblicherweise für Anwendungen in tieferem Weichgewebe gewählt wird.
Nein. Die Wattzahl gibt nicht an, wie viel nutzbares Licht den Körper erreicht. Bestrahlungsstärke im Behandlungsabstand, Wellenlängengenauigkeit, Abstrahlwinkel und Dosisführung sind aussagekräftigere Indikatoren.
Nicht für sich allein. Zertifizierungen und Registrierungen können das Qualitätsmanagement, die elektrische Sicherheit, die photobiologische Sicherheit oder die Marktkonformität unterstützen. Die therapeutische Wirksamkeit sollte durch optische Testdaten, einschließlich Wellenlängen- und Bestrahlungsstärkeberichten, belegt werden.
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