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Nutzbarmachung Licht für
Ganzheitliches Wohlbefinden
Aktualisiert: 23. Juni 2026 | Lesezeit: 8 Minuten
Die Rotlichttherapie vor oder nach dem Duschen ist nicht nur eine Frage der persönlichen Vorliebe. Duschen verändert die Beschaffenheit der Hautoberfläche, was die Wechselwirkung von rotem und nahinfrarotem Licht mit dem Körper beeinflussen kann.
In den meisten Fällen ist die beste praktische Option, die Rotlichttherapie nach dem Duschen anzuwenden, sobald die Haut sauber, vollständig abgetrocknet und nicht mehr sichtbar gerötet oder feucht ist . Saubere, trockene und produktfreie Haut hilft, Hautbarrieren wie Schweiß, Sonnencreme, Make-up, überschüssiges Öl und Rückstände zu reduzieren.
Die Anwendung vor dem Duschen ist dennoch akzeptabel, insbesondere bei Muskel-, Gelenk- oder allgemeinen Wellness-Anwendungen, bei denen tieferliegendes Gewebe behandelt wird und die Haut bereits ausreichend gereinigt ist. Die wichtigste Regel ist einfach: Vermeiden Sie die Anwendung von Rotlichttherapie auf nasser oder mit Produkten bedeckter Haut.
Duschen verändert vorübergehend verschiedene Hautoberflächeneigenschaften, die für die Lichtempfindlichkeit relevant sind. Warmes Wasser kann die Hautoberflächentemperatur erhöhen, die oberflächliche Durchblutung anregen, Talg verflüssigen, einen dünnen Wasserfilm hinterlassen und vorübergehend den Feuchtigkeitsgehalt des Stratum corneum, der äußersten Hautschicht, beeinflussen.
Photonen eines Rotlichttherapiegeräts durchdringen die Haut nicht wie Licht durch klares Glas. Sie können je nach Wellenlänge, Hautzustand, Gewebetyp und Oberflächenbeschaffenheit reflektiert, gestreut oder absorbiert werden.
Vergleich der Hautporenbeschaffenheit und des Feuchtigkeitszustands der Hautoberfläche vor oder nach dem Duschen mittels Rotlichttherapie
Der beste Zeitpunkt nach dem Duschen ist nicht unmittelbar, solange die Haut noch nass ist. Er ist, nachdem die Haut vollständig getrocknet ist und einige Minuten Zeit zum Abkühlen hatte.
| Hautzustand | Oberflächenbeschaffenheit | Eignung für die Lichttherapie |
|---|---|---|
| Vor dem Duschen | Hautunreinheiten, möglicherweise Schweiß, Öl, Sonnenschutzmittel, Make-up oder Rückstände | Akzeptabel, wenn die Haut sauber ist. |
| Unmittelbar nach dem Duschen, nasse Haut | Sauber, aber mit einem Wasserfilm bedeckt | Nicht empfehlenswert |
| Nach dem Duschen mit dem Handtuch abgetrocknet | Reinere Haut, weniger Oberflächenrückstände, leichte Wärme kann zurückbleiben | Gute Option |
| 5–15 Minuten nach dem Duschen | Sauber, trocken, frei von Produktresten, näher an der Ausgangstemperatur | Die beste praktische Option für die meisten Nutzer |
Ein sichtbarer Wasserfilm auf der Haut kann die optische Grenzfläche zwischen Gerät und Körper verändern. Dies kann Reflexion, Streuung oder die Kontaktbedingungen des Geräts beeinflussen, insbesondere wenn das Gerät nahe an der Haut angebracht wird.
Aus diesem Grund ist die praktische Empfehlung einfach: Trocknen Sie die Haut vor Beginn der Anwendung gründlich ab.
Photonenstreudiagramm 660 nm 850 nm hydratisiertes vs. trockenes Hautgewebe Tiefe
Dies ist für beide gängigen Wellenlängen der Rotlichttherapie relevant:
Da rotes Licht mit einer Wellenlänge von 660 nm stärker auf die Hautoberfläche wirkt, ist eine saubere und produktfreie Haut besonders wichtig für ein gutes Hautbild, die Gesichtspflege und die Unterstützung der Kollagenbildung. Nahinfrarotes Licht ist im Allgemeinen weniger abhängig vom Hautzustand, dennoch ist trockene, saubere Haut auch hier vorzuziehen.
Ein Rotlichttherapiegerät mit zwei Wellenlängen kann sowohl rote als auch nahinfrarote LEDs enthalten, die tatsächliche Dosis hängt jedoch von der Bestrahlungsstärke, dem Abstand, der Expositionszeit, dem Abstrahlwinkel und der Gerätekonstruktion ab. Das Wellenlängenverhältnis allein bestimmt nicht die Behandlungswirkung.
Bei Hautpflege-Routinen ist die Anwendung nach dem Duschen auf vollständig getrockneter Haut oft die praktischste Wahl, da so Sonnenschutzmittel, Make-up, Schweiß und überschüssiges Öl vor der Sonneneinstrahlung entfernt werden.
Bei Muskel- oder Gelenkübungen kann die Anwendung vor dem Duschen ebenfalls sinnvoll sein, insbesondere wenn die Haut bereits sauber ist und der Anwender anschließend duschen möchte.
Verschiedene Rotlichttherapiegeräte interagieren auf unterschiedliche Weise mit der Haut.
Ein Ganzkörper-Panel, das in einem Abstand von 15–30 cm zum Körper verwendet wird, ist in der Regel schonender, da ein Luftspalt zwischen Gerät und Haut besteht. Geringfügige Restwärme oder Feuchtigkeit können so vor Beginn der Anwendung leichter abgeführt werden.
Bei tragbaren Gürteln, Bandagen, Polstern oder kontaktnahen Geräten ist die Fehlertoleranz geringer. Bleibt Feuchtigkeit zwischen Gerät und Haut zurück, kann diese während der gesamten Anwendung eingeschlossen bleiben. Bei diesen Geräten muss die zu behandelnde Stelle vor der Anwendung vollständig trocken sein.
Bei Geräten zur lokalen Anwendung, wie z. B. einer Handlampe oder einer kleinen Therapie-Taschenlampe, ist trockene Haut ebenfalls wichtig, da der Behandlungsbereich klein ist und das Gerät üblicherweise nah an der Haut positioniert wird.
Für die meisten Menschen ist es nach dem Duschen besser – aber erst, nachdem die Haut vollständig trocken ist.
Die Anwendung nach dem Duschen ist besonders hilfreich, wenn Ihr Ziel Folgendes ist:
Die Anwendung vor dem Duschen ist möglicherweise besser, wenn:
Rotlichttherapie vor und nach dem Duschen: Vergleich der Szenenaufstellung
| Timing | Oberflächenbeschaffenheit | Am besten geeignet für | Hauptnachteil |
|---|---|---|---|
| Vor dem Duschen | Ausgangshaut, mögliche Rückstände | Muskel-, Gelenk- oder allgemeine Wellness-Routinen | Schweiß, Sonnenschutzmittel, Make-up oder Öl können auf der Haut zurückbleiben. |
| Unmittelbar nach dem Duschen | Sauber, aber nass oder feucht | Nicht empfehlenswert | Wasserfilm kann die Belichtungsbedingungen beeinträchtigen |
| Nach dem Duschen vollständig abgetrocknet | Sauber, trocken, frei von Produktresten | Hautpflege-Routinen und tägliche Wellness-Anwendung | Erfordert kurze Wartezeit |
| Nur nach der Gesichtsreinigung | Saubere und trockene Gesichtshaut | Gesichts-Rotlichttherapie | Erfordert einen zusätzlichen Reinigungsschritt |
Eine morgendliche Dusche, gefolgt von einer Rotlichttherapie, eignet sich gut für alle, die Rotlicht vor dem Auftragen von Feuchtigkeitscreme, Sonnenschutz oder Make-up verwenden möchten. Die optimale Reihenfolge ist:
Duschen oder reinigen Sie sich, trocknen Sie sich gründlich mit einem Handtuch ab, warten Sie einige Minuten, absolvieren Sie die Rotlichtbehandlung und tragen Sie anschließend Ihre Hautpflegeprodukte auf.
Eine abendliche Dusche mit anschließender Rotlichttherapie lässt sich wunderbar in die Entspannungsroutine integrieren. Besonders nach dem Sport ist dies wohltuend, da das Duschen Schweiß und Rückstände vor der Lichttherapie entfernt. Bei heißem Duschwasser und geröteter Haut sollte man warten, bis sich die Haut beruhigt hat, bevor man beginnt.
Die Anwendung von Rotlichttherapie vor dem Duschen ist weiterhin sinnvoll. Das anschließende Duschen wäscht die Wirkung der Photobiomodulation nicht „ab“, da die Lichtinteraktion im Gewebe stattfindet und nicht auf der Hautoberfläche.
Bei fettiger Haut kann es hilfreich sein, die Anwendung direkt nach dem Duschen durchzuführen, da die Reinigung überschüssiges Öl und Oberflächenrückstände vor dem Kontakt mit Feuchtigkeit entfernt.
Bei trockener Haut sollten Sie die Behandlung nicht direkt nach einer heißen Dusche beginnen, wenn sich die Haut gespannt oder gereizt anfühlt. Trocknen Sie die Haut sanft mit einem Handtuch ab und warten Sie einige Minuten, bevor Sie beginnen. Tragen Sie die Feuchtigkeitscreme erst nach der Rotlichtbehandlung auf, nicht vorher.
Bei empfindlicher Haut sollte die Rotlichttherapie vermieden werden, solange die Haut sichtbar gerötet, überhitzt oder durch eine heiße Dusche gereizt ist. Lassen Sie die Haut zunächst abklingen.
Beginnen Sie mit einer sanften Gesichtsreinigung oder einer Dusche. Trocknen Sie sich anschließend gründlich ab und warten Sie einige Minuten, damit sichtbare Feuchtigkeit und überschüssige Wärme verdunsten können. Verwenden Sie das Rotlichttherapiegerät auf der gereinigten, ungeschminkten Haut für die in der Bedienungsanleitung empfohlene Zeit.
Tragen Sie nach der Sitzung Serum, Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutzmittel auf. Dadurch wird verhindert, dass sich Hautpflegeprodukte während der Belichtung zwischen Licht und Haut absetzen.
Duschen Sie nach dem Training, um Schweiß, Salz und Rückstände von der Haut zu entfernen. Trocknen Sie sich anschließend gründlich mit einem Handtuch ab und warten Sie einige Minuten, bevor Sie ein Ganzkörper-Trainingsgerät, eine Matte oder ein gezieltes Gerät verwenden.
Diese Routine ist praktisch, da Training, Dusche, Rotlichtbestrahlung und Ruhephase nahtlos ineinander übergehen. Sie trägt außerdem dazu bei, dass während der Bestrahlung kein Schweiß auf der Haut zurückbleibt.
Bei Übungen für Knie, unteren Rücken, Schulter, Ellbogen oder Handgelenk sollten Sie vorher duschen, wenn die betroffene Stelle verschwitzt oder mit Lotion bedeckt ist. Trocknen Sie die Stelle gründlich ab, bevor Sie einen Gürtel, eine Bandage, ein Polster oder ein Handgerät anlegen.
Dies ist besonders wichtig bei Geräten, die in unmittelbarer Nähe der Haut liegen, da während der gesamten Anwendung Feuchtigkeit zwischen Gerät und Haut eingeschlossen bleiben kann.
Die richtige Duschzeit ist nur ein Teil der Routine. Auch die Anwendungszeit ist wichtig.
Bitte diese Reihenfolge beachten:
Hautpflegeprodukte – Vorher/Nachher-Vergleich mit Rotlichttherapie (Zeitmessung)
Ziel ist es, die Pflegeroutine nicht zu verkomplizieren. Ziel ist es, zu vermeiden, dass Wasser, Öl, Sonnenschutzmittel, Make-up oder reichhaltige Hautpflegeprodukte zwischen Lichtquelle und Haut gelangen.
Geräte zur Rotlichttherapie sollten gemäß den Anweisungen des Herstellers verwendet werden. Expositionszeit, Abstand, Wellenlänge, Bestrahlungsstärke, Augenschutz und Hautempfindlichkeit sind wichtige Faktoren.
Produktzertifizierungen, Registrierungen oder Konformitätserklärungen sollten sorgfältig beschrieben und nur dann vorgelegt werden, wenn sie durch Dokumente belegt sind. Diese Erklärungen können sich auf Sicherheit, Marktzugang oder elektrische Konformität beziehen, sollten aber nicht als Nachweis therapeutischer Ergebnisse angeführt werden.
Wenn ein Benutzer an einer Krankheit leidet, photosensibilisierende Medikamente einnimmt, in der Vergangenheit abnormale Hautreaktionen hatte oder sich nicht sicher ist, ob die Rotlichttherapie für ihn geeignet ist, sollte er vor der Anwendung einen qualifizierten Arzt konsultieren.
Die beste allgemeine Routine ist:
Duschen Sie zuerst, trocknen Sie die Haut gründlich ab, warten Sie einige Minuten, falls die Haut warm oder gerötet ist, und beginnen Sie dann mit der Rotlichttherapie.
Wenden Sie Rotlichttherapie nach Möglichkeit auf sauberer, trockener und ungeschminkter Haut an. Vermeiden Sie während der Bestrahlung feuchte Haut, reichhaltige Hautpflegeprodukte, Sonnenschutzmittel, Make-up und Schweiß.
Die Anwendung vor dem Duschen ist weiterhin akzeptabel, insbesondere für Muskel- und Gelenkübungen, sofern die Haut einigermaßen sauber ist.
Für die meisten Anwender ist es nach dem Duschen besser, wenn die Haut vor der Anwendung vollständig trocken ist. Dies ist besonders bei der Gesichtspflege und anderen Hautpflege-Routinen hilfreich, da Duschen oder Reinigen oberflächliche Rückstände entfernen.
Die Anwendung von Rotlichttherapie auf nasser oder feuchter Haut sollte vermieden werden. Ein sichtbarer Wasserfilm kann die Belichtungsbedingungen verändern und insbesondere bei Kontaktgeräten als unangenehm empfunden werden.
In den meisten Fällen nein. Wenden Sie die Rotlichttherapie auf gereinigter, ungeschminkter Haut an und tragen Sie anschließend Hautpflegeprodukte auf.
Ja. Duschen nach der Rotlichttherapie beeinträchtigt die Wirkung der Behandlung wahrscheinlich nicht. Sollte Ihre Haut jedoch warm, gerötet oder empfindlich sein, vermeiden Sie es, direkt im Anschluss sehr heißes Wasser zu verwenden.
Rotlichttherapie kann im Rahmen von Krafttrainingsprogrammen eingesetzt werden. Einige Studien zur Photobiomodulation untersuchten deren Auswirkungen auf die Trainingsleistung, Muskelkater, Ermüdung und Regenerationsmarker. In der Praxis wenden viele Menschen rotes oder nahinfrarotes Licht vor oder nach dem Training auf bestimmte Muskelgruppen an, je nach Trainingsplan und Geräteanleitung.
Nach Ausdauertraining kann Rotlichttherapie eine sinnvolle Ergänzung zur Regeneration sein, insbesondere nach dem Duschen und Abtrocknen der Haut. Eine große Lichtmatte oder ein großes Panel kann größere Muskelpartien wie Beine, Rücken oder Rumpf abdecken.
Rotlichttherapie lässt sich ideal mit sanfteren Bewegungsübungen kombinieren, da der Körper sich bereits in einem ruhigen, warmen und entspannten Zustand befindet. Eine kurze Sitzung nach Dehnübungen, Yoga oder Pilates kann eine praktische Möglichkeit sein, die Kontinuität einer Wellness-Routine zu unterstützen.
Rotlichttherapie kann nach sanfter Bewegung oder Rehabilitationsübungen angewendet werden. Ältere Erwachsene sollten jedoch vorsichtig beginnen und die Geräteanweisungen genau befolgen. Personen mit gesundheitlichen Problemen oder implantierten Geräten sollten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.