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Nutzbarmachung Licht für
Ganzheitliches Wohlbefinden
Aktualisiert: 24. Juni 2026 | Lesezeit: 11 Minuten
Die photodynamische Therapie (PDT) ist eine klinische Behandlungsmethode, bei der ein Photosensibilisator mit einer speziellen medizinischen Lichtquelle kombiniert wird, um abnorme oder präkanzeröse Zellen gezielt zu behandeln. In der Dermatologie wird PDT am häufigsten bei aktinischen Keratosen eingesetzt. Dabei handelt es sich um raue, sonnengeschädigte, präkanzeröse Hautveränderungen, die oft im Gesicht, auf der Kopfhaut, an den Armen und anderen Körperstellen auftreten, die langfristig ultraviolettem Licht ausgesetzt sind.
Anders als herkömmliche Laserbehandlungen oder allgemeine lichtbasierte Hautbehandlungen ist die photodynamische Therapie (PDT) keine einfache „Lichttherapie“. Sie erfordert einen Photosensibilisator, der das Zielgewebe für Licht empfänglich macht. Sobald der Photosensibilisator durch die richtige Wellenlänge und Dosis aktiviert wird, löst er eine photochemische Reaktion aus, die gezielt abnorme Zellen schädigen kann.
In der US-amerikanischen Dermatologie hat die photodynamische Therapie (PDT) auf Basis von Aminolävulinsäure eine lange Zulassungsgeschichte zur Behandlung aktinischer Keratosen. Die genauen zugelassenen Indikationen, Inkubationszeit, Behandlungsfläche, Lichtquelle und Nachsorgeanweisungen hängen jedoch vom jeweiligen medizinischen Protokoll ab.
Dieser Leitfaden erklärt, wie die PDT in kalifornischen dermatologischen Kliniken eingesetzt wird, bei welchen Erkrankungen sie angewendet werden kann, wie die Genesung aussehen kann und wie Patienten beurteilen können, ob ein Anbieter für die Durchführung des Verfahrens qualifiziert ist.
Die photodynamische Therapie ist eine zweistufige, lichtaktivierte medizinische Behandlung. Zunächst wird ein Photosensibilisator auf das Zielgewebe aufgetragen oder in dieses eingebracht. Anschließend wird der Behandlungsbereich einer medizinischen Lichtquelle ausgesetzt, die den Photosensibilisator aktiviert.
In der Dermatologie wird Aminolävulinsäure häufig topisch angewendet. Nach der Applikation wird Aminolävulinsäure zu Protoporphyrin IX (PpIX) metabolisiert, einer photoaktiven Verbindung, die sich in abnormalen oder sonnengeschädigten Zellen anreichern kann. Bei Bestrahlung mit Licht geeigneter Wellenlänge und Energie wird PpIX aktiviert. In Gegenwart von Sauerstoff entstehen dabei reaktive Sauerstoffspezies, die Zellstrukturen schädigen und zur Zerstörung der Zielzellen beitragen.
Ein Dermatologe trägt ein photosensibilisierendes Mittel auf das Gesicht eines Patienten auf.
Dieser Mechanismus unterscheidet die photodynamische Therapie (PDT) von herkömmlichen Laserbehandlungen, IPL oder allgemeiner LED-Therapie. Diese Behandlungen nutzen Licht zur Erwärmung, Hauterneuerung, Pigmentierung oder Photobiomodulation. Die PDT hingegen basiert auf der Kombination eines Photosensibilisators, einer kontrollierten Lichtquelle, Sauerstoff und einem geeigneten Behandlungsprotokoll.
Diese Unterscheidung ist wichtig. Eine Rot- oder Blaulichttherapie ohne Photosensibilisator ist keine klinische PDT. Allgemeine Lichttherapiegeräte funktionieren nach anderen Mechanismen und sollten nicht als Ersatz für die ärztlich überwachte PDT vermarktet oder verstanden werden.
Die häufigste zugelassene dermatologische Anwendung der PDT auf Aminolävulinsäurebasis in den Vereinigten Staaten ist die Behandlung von aktinischen Keratosen. Aktinische Keratosen sind Vorstufen von Hautkrebs, die durch kumulative UV-Strahlung verursacht werden und besonders häufig bei Menschen mit langjähriger Sonnenexposition, heller Haut, beruflicher Tätigkeit im Freien oder ausgeprägten Lichtschäden auftreten.
Zugelassene PDT-Protokolle sind spezifisch. Sie können Behandlungsstelle, Läsionsdicke, Applikationsmethode, Inkubationszeit und Lichtquelle festlegen. Patienten sollten nicht davon ausgehen, dass jede PDT-Behandlung den gleichen Zeitplan hat oder für dieselbe Erkrankung zugelassen ist.
Manche Dermatologen wenden die photodynamische Therapie (PDT) auch außerhalb der zugelassenen Indikationen an. Zu diesen Off-Label-Anwendungen zählen Akne vulgaris, Talgdrüsenhyperplasie, die Verjüngung lichtgeschädigter Haut sowie ausgewählte oberflächliche Nicht-Melanom-Hautkrebsarten bei sorgfältig ausgewählten Patienten. Off-Label-Anwendungen bedeuten nicht automatisch eine unsachgemäße Anwendung, sollten aber klar erläutert werden. Patienten sollten verstehen, ob ihre Behandlung im Rahmen einer zugelassenen Indikation oder als Off-Label-Anwendung auf Grundlage einer klinischen Beurteilung erfolgt.
Die photodynamische Therapie (PDT) ist nicht für alle Hautkrebsarten geeignet. Sie sollte nicht als Behandlungsmethode für Melanome oder tief invasive Hautkrebsarten angeboten werden. Die Dicke der Läsion, die Diagnose, die Lokalisation, der Immunstatus und die Ergebnisse der Biopsie beeinflussen die Eignung der PDT.
Eine PDT-Sitzung in der Dermatologie folgt in der Regel einem strukturierten Ablauf, die Details variieren jedoch je nach Körperregion, Diagnose und klinischem Protokoll.
Schrittweise Darstellung der Phasen der photodynamischen Therapie in einem dermatologischen Kontext
Vor der photodynamischen Therapie (PDT) beurteilt der Dermatologe die betroffenen Hautstellen und prüft, ob die PDT geeignet ist. Bei aktinischen Keratosen beurteilt er die Dicke der Hautstelle, das Behandlungsareal, den Hauttyp, eine eventuelle Hautkrebsvorgeschichte, den Immunstatus und frühere Behandlungen wie Kryotherapie, topische Medikamente oder Laserbehandlungen.
Bei verdächtigen Läsionen kann vor der PDT eine Biopsie erforderlich sein. Eine Läsion, die ungewöhnlich dick, druckempfindlich, schnell wachsend, blutend oder ulzeriert erscheint, erfordert möglicherweise eine diagnostische Abklärung anstelle einer sofortigen Feldbehandlung.
Der Behandlungsbereich wird üblicherweise gereinigt. In manchen Fällen entfernt der Dermatologe vorsichtig Schuppen oder Krusten von aktinischen Keratosen, damit das Medikament besser auf die Läsion einwirken kann. Dies sollte von geschultem Fachpersonal gemäß der ärztlichen Anweisung durchgeführt werden.
Das Photosensibilisatormittel wird je nach Indikation und Protokoll auf die Zielläsionen oder das Behandlungsfeld aufgetragen. Einige Protokolle konzentrieren sich auf einzelne Läsionen, während andere, wenn klinisch angezeigt, ein größeres Behandlungsfeld umfassen können.
Dies ist ein Grund, warum Patienten nach der Definition des Behandlungsbereichs fragen sollten. „PDT“ ist kein einheitliches Standardverfahren. Anwendungsbereich, Einwirkzeit und Lichtquelle beeinflussen die Behandlung.
Die Inkubationszeit ermöglicht die Umwandlung von Aminolävulinsäure in photoaktive Porphyrine im behandelten Gewebe. Dieser Zeitpunkt ist nicht willkürlich gewählt.
Die Inkubationszeit kann je nach Behandlungsort, Läsionstyp und Behandlungsprotokoll variieren. Einige Protokolle sehen längere Inkubationszeiten vor, während andere modifizierte oder Kurzzeitbehandlungen anwenden, um den Komfort zu verbessern oder die Terminplanung zu erleichtern. Da die Inkubationszeit sowohl die Behandlungsintensität als auch die Nebenwirkungen beeinflusst, sollte sie von einem qualifizierten Arzt festgelegt und nicht aus einer allgemeinen Online-Anleitung übernommen werden.
Nach der Inkubation wird die behandelte Haut einer speziellen medizinischen Lichtquelle ausgesetzt. Je nach Behandlungsprotokoll und erforderlicher Behandlungstiefe können unterschiedliche Wellenlängen verwendet werden.
Während der Bestrahlung können Patienten ein Stechen, Brennen, Wärmegefühl oder Kribbeln verspüren. Diese Beschwerden können je nach Behandlungsort, Ausmaß der Läsion, Einwirkzeit, Gerätetyp und individueller Empfindlichkeit stark variieren.
Medizinische PDT-Geräte sind für die Abgabe einer kontrollierten Lichtdosis konzipiert. Allgemeine Wellness-Lampen sind kein validierter Ersatz für die PDT-Aktivierung und sollten nicht zur Aktivierung verschreibungspflichtiger Photosensibilisatoren außerhalb einer medizinischen Einrichtung verwendet werden.
Aktinische Keratosen sind die eindeutigste und häufigste dermatologische Indikation für die photodynamische Therapie (PDT) in der US-amerikanischen Praxis. PDT kann hilfreich sein, wenn ein Patient mehrere aktinische Keratosen oder großflächigere sonnengeschädigte Hautareale aufweist, die eine punktuelle Behandlung erfordern.
Beispielsweise kann ein Patient mit verstreuten aktinischen Keratosen im Gesicht oder auf der Kopfhaut je nach angewandtem klinischen Protokoll von einer flächenorientierten Behandlung profitieren. Im Vergleich zur Behandlung einzelner Läsionen kann die photodynamische Therapie (PDT) sichtbare Läsionen und umliegende Bereiche mit Lichtschäden behandeln, sofern ein flächenorientiertes Vorgehen angebracht ist.
Nahaufnahme zur Veranschaulichung von aktinischen Keratosen vor und nach der Behandlung
Die photodynamische Therapie (PDT) wurde in einigen klinischen Kontexten bei ausgewählten oberflächlichen Nicht-Melanom-Hautkrebsarten untersucht und angewendet. Die Eignung der PDT hängt jedoch stark von der Diagnose, der Tiefe und Lokalisation der Läsion, dem Immunstatus, den verfügbaren Behandlungsprotokollen und den regulatorischen Rahmenbedingungen ab.
Patienten mit Verdacht auf Hautkrebs sollten sich ohne genaue Diagnose nicht auf die photodynamische Therapie (PDT) verlassen. Eine Biopsie und eine dermatologische Untersuchung sind unerlässlich.
Die photodynamische Therapie (PDT) wurde zur Behandlung von Akne untersucht und wird von Dermatologen gelegentlich auch außerhalb der zugelassenen Indikationen eingesetzt, insbesondere bei Patienten, die auf Standardtherapien nicht ausreichend ansprechen. Der vermutete Wirkmechanismus beruht auf der Beeinflussung der Talgdrüsen, der Entzündung und der Akne-assoziierten Bakterien.
Die Ergebnisse der photodynamischen Therapie (PDT) bei Akne sind jedoch individuell verschieden. Sie ist für die meisten Akne-Patienten keine Erstlinienbehandlung und unterscheidet sich von herkömmlichen Blaulicht-Behandlungen. Patienten sollten die zu erwartende Anzahl der Sitzungen, das Schmerzempfinden, die Ausfallzeit, die Kosten und Alternativen wie topische Retinoide, Benzoylperoxid, orale Antibiotika, Hormontherapie oder Isotretinoin mit dem Arzt besprechen.
Einige dermatologische Praxen setzen die photodynamische Therapie (PDT) außerhalb der zugelassenen Indikationen bei lichtgeschädigter Haut, ungleichmäßiger Hautstruktur und sichtbaren Sonnenschäden ein. Diese Anwendung wird üblicherweise als medizinisch-kosmetisch und nicht als rein therapeutisch dargestellt. Patienten sollten Aussagen wie „verjüngt die Haut“ oder „regt die Kollagenproduktion an“ kritisch hinterfragen, sofern der Behandler die wissenschaftlichen Belege und realistischen Grenzen nicht erläutert.
Die Heilung nach einer PDT-Behandlung ist in der Regel sichtbar, aber gut behandelbar. Die behandelte Stelle kann sich mehrere Tage lang wie ein Sonnenbrand anfühlen und auch so aussehen. Rötungen, Schwellungen, Brennen, Juckreiz, Schuppenbildung, Krustenbildung und Druckempfindlichkeit können auftreten. Bei manchen Patienten kommt es auch zu vorübergehenden Pigmentveränderungen, insbesondere bei dunkleren Hauttönen oder wenn die Lichtvermeidung nach der Behandlung nicht sorgfältig eingehalten wird.
Patientin mit leichter Rötung und Schuppenbildung nach PDT-Behandlung
Ein typisches Genesungsmuster könnte folgendermaßen aussehen:
Tag 1 bis Tag 3: Rötung, Brennen, Schwellung und Druckempfindlichkeit sind möglicherweise die auffälligsten Symptome.
Tag 4 bis Tag 7: Durch das Abstoßen beschädigter Zellen kann es zu Abschälen, Verkrusten und Abblättern kommen.
Woche 2 bis Woche 4: Der behandelte Bereich beruhigt sich allmählich, und der Dermatologe kann die Abheilung der Läsion besser beurteilen.
Die Genesung hängt von der Behandlungsintensität, der Behandlungsstelle, dem Hauttyp, der Einwirkzeit und der Anzahl der behandelten Läsionen ab. Manche Patienten können schnell wieder ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen, während andere die Behandlung lieber vor einer ruhigeren Phase ihres sozialen Lebens oder ihrer Arbeit planen, da es zu Hautschuppung und Rötungen kommen kann.
Lichtvermeidung ist eine der wichtigsten Nachsorgeanweisungen. Nach der Anwendung eines Photosensibilisators wird die behandelte Haut lichtempfindlich. Sonnenlicht oder helles Kunstlicht können Brennen, Rötungen, Schwellungen und übermäßige Hautreaktionen auslösen.
Patienten werden möglicherweise angewiesen, nach der Behandlung für einen bestimmten Zeitraum Sonnenlicht und helles Kunstlicht zu meiden. Sonnenschutzmittel bieten keinen vollständigen Schutz vor Lichtempfindlichkeitsreaktionen durch sichtbares Licht, daher kann zusätzlicher Schutz wie Hut, Schutzkleidung und der Aufenthalt in geschlossenen Räumen erforderlich sein.
Patienten sollten die Anweisungen ihres Dermatologen für die Nachbehandlung genau befolgen, da die Nachsorge je nach Behandlungsort und -protokoll variieren kann.
Patienten sollten sich umgehend an ihren Hautarzt wenden, wenn über die erwartete Rötung und Schuppenbildung hinausgehende Symptome auftreten. Warnzeichen können sein:
Die meisten Patienten erhalten innerhalb weniger Wochen einen Nachsorgetermin, damit der Dermatologe den Behandlungserfolg beurteilen und über die Notwendigkeit einer weiteren Therapie entscheiden kann. Nachsorge ist besonders wichtig für Patienten mit ausgedehnten aktinischen Keratosen, Hautkrebs in der Vorgeschichte oder Läsionen, die nicht vollständig abheilen.
Die klinische PDT sollte in einer medizinischen Einrichtung unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Da verschreibungspflichtige Photosensibilisatoren zum Einsatz kommen, ist die PDT nicht mit einer Gesichtsbehandlung im Spa oder einer allgemeinen kosmetischen Lichttherapie gleichzusetzen.
In Kalifornien gelten medizinische Spas, die medizinische Behandlungen anbieten, als Anbieter medizinischer Dienstleistungen und nicht als gewöhnliche Spa-Angebote. Patienten sollten sich vergewissern, dass die Einrichtung über eine entsprechende ärztliche Leitung, Aufsicht und qualifiziertes medizinisches Personal verfügt. Ein Dermatologe, ein Mohs-Chirurg oder ein entsprechend ausgebildeter medizinischer Fachangestellter unter ärztlicher Aufsicht ist in der Regel der richtige Ansprechpartner für die klinische photodynamische Therapie (PDT).
Vor der Buchung können Patienten folgende Fragen stellen:
Ein qualifizierter Anbieter sollte diese Fragen problemlos und klar beantworten können.
PDT und allgemeine Lichttherapie werden oft verwechselt, da in beiden Fällen Licht zum Einsatz kommt. Ihre Wirkmechanismen und Sicherheitsanforderungen unterscheiden sich jedoch.
Die photodynamische Therapie (PDT) nutzt einen Photosensibilisator und eine medizinische Lichtquelle, um eine photochemische Reaktion auszulösen, die die Zielzellen schädigt. Sie wird in der Dermatologie bei Erkrankungen wie aktinischen Keratosen und in ausgewählten Fällen auch bei anderen dermatologischen Problemen eingesetzt.
Die allgemeine Lichttherapie kommt ohne photosensibilisierendes Medikament aus. Diese Behandlungen können zwar im Zusammenhang mit Hautbild, Entzündungen oder allgemeinem Wohlbefinden diskutiert werden, rufen aber nicht dieselbe Wechselwirkung zwischen Medikament und Licht hervor wie die photodynamische Therapie (PDT).
Aus diesem Grund sollten Geräte, die mit rotem, blauem oder nahinfrarotem Licht arbeiten, nicht als PDT bezeichnet werden, es sei denn, sie werden im Rahmen eines ärztlich überwachten PDT-Protokolls mit einem geeigneten Photosensibilisator und einer zugelassenen medizinischen Lichtquelle eingesetzt.
Die photodynamische Therapie ist eine medizinische Behandlungsmethode, bei der ein Photosensibilisator, Sauerstoff und eine kontrollierte Lichtquelle kombiniert werden, um abnorme oder präkanzeröse Zellen gezielt zu behandeln.
In der US-amerikanischen Dermatologie ist die am weitesten verbreitete und zugelassene Anwendung der photodynamischen Therapie (PDT) mit Aminolävulinsäure die Behandlung der aktinischen Keratose. Andere Anwendungsgebiete wie Akne, Photorejuvenation und ausgewählte oberflächliche Nicht-Melanom-Hautkrebsarten können außerhalb der zugelassenen Indikationen liegen oder vom jeweiligen klinischen Kontext abhängen.
Patienten sollten nicht davon ausgehen, dass alle PDT-Protokolle gleich sind. Inkubationszeit, Anwendungsbereich, Lichtquelle, Behandlungstiefe und Nachsorgeanweisungen können variieren.
Für Patienten in Kalifornien ist der sicherste Ausgangspunkt ein Facharzt für Dermatologie oder eine ordnungsgemäß betreute dermatologische Praxis, die die Diagnose, das Vorgehen, die Risiken, die Ausfallzeit und die Alternativen erläutern kann.
Ja, die Zulassung hängt jedoch von der jeweiligen Indikation und dem Behandlungsprotokoll ab. In der US-amerikanischen Dermatologie wird die PDT auf Basis von Aminolävulinsäure am häufigsten mit der zugelassenen Behandlung von aktinischen Keratosen in Verbindung gebracht. Anwendungen wie Akne oder kosmetische Verjüngung gelten in der Regel als Off-Label-Use.
Die meisten PDT-Behandlungen bei Hauterkrankungen werden von Fachärzten für Dermatologie durchgeführt oder überwacht. Auch Mohs-Chirurgen, onkologische Dermatologen und andere qualifizierte medizinische Fachkräfte können PDT in ausgewählten Fällen anwenden. In manchen Kliniken assistiert qualifiziertes medizinisches Fachpersonal unter ärztlicher Aufsicht bei Teilen der Behandlung.
Eine Standard-PDT-Behandlung in der Dermatologie umfasst die Hautbeurteilung, die Vorbereitung des Behandlungsbereichs, das Auftragen eines topischen Photosensibilisators, eine Inkubationszeit und die Aktivierung mit einer medizinischen Lichtquelle. Die genaue Dauer und die Lichtquelle hängen vom Behandlungsbereich und dem Behandlungsprotokoll ab.
Die photodynamische Therapie (PDT) kann während der Lichtaktivierung ein Brennen, Stechen, Wärmegefühl oder Kribbeln verursachen. Manche Patienten beschreiben die Empfindung als leicht, andere als intensiv. Das Schmerzempfinden hängt von der Einwirkzeit, dem Behandlungsbereich, dem Ausmaß der Läsionen, der Lichtquelle und der individuellen Schmerzempfindlichkeit ab.
Sichtbare Rötungen, Schwellungen, Schuppenbildung und Krustenbildung können mehrere Tage bis zu ein oder zwei Wochen anhalten. Bei manchen Patienten ist die Haut bereits in der ersten Woche deutlich gerötet oder schuppig. Der endgültige Behandlungserfolg wird in der Regel nach Abklingen der Hautveränderungen beurteilt, was häufig einige Wochen dauert.
Die photodynamische Therapie (PDT) wird gelegentlich außerhalb der zugelassenen Indikation bei Akne eingesetzt, insbesondere bei Patienten, die auf Standardbehandlungen nicht ansprechen. Sie gilt jedoch in der Regel nicht als Erstlinientherapie. Die Ergebnisse sind individuell verschieden, und Patienten sollten Alternativen, Risiken, Kosten und die voraussichtliche Anzahl der Sitzungen mit ihrem Arzt besprechen.
Nein. Eine allgemeine Lichttherapie ohne Photosensibilisator ist keine PDT. PDT erfordert ein ärztlich überwachtes Protokoll, das einen Photosensibilisator mit einer kontrollierten medizinischen Lichtquelle kombiniert.
LEVULAN KERASTICK — Verschreibungsinformationen zu Aminolävulinsäurehydrochlorid
https://dailymed.nlm.nih.gov/dailymed/drugInfo.cfm?audience=consumer&setid=e45cc371-9ebc-4904-12bc-65cb4e2817ad
Photodynamische Therapie zur Krebsbehandlung — Nationales Krebsinstitut
https://www.cancer.gov/about-cancer/treatment/types/photodynamic-therapy
Klinische Leitlinien zur aktinischen Keratose — Amerikanische Akademie für Dermatologie
https://www.aad.org/member/clinical-quality/guidelines/actinic-keratosis
Leitlinien zur Behandlung der aktinischen Keratose — Zeitschrift der Amerikanischen Akademie für Dermatologie
https://www.jaad.org/article/S0190-9622(21)00502-8/fulltext
Medizinische Spas: Was Sie wissen müssen — Ärztekammer von Kalifornien
https://www.mbc.ca.gov/Resources/Medical-Resources/Medical-Spas.aspx
Expertenkonsensbasierte Empfehlungen zur PDT bei Patienten mit aktinischer Keratose — JAAD International
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12433913/
Photodynamische Therapie — DermNet
https://dermnetnz.org/topics/photodynamic-therapy
Photodynamische Therapie bei dermatologischen Erkrankungen — NCBI Bookshelf / StatPearls
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK617062/
Photodynamische Therapie bei Akne vulgaris: Eine systematische Übersicht — PubMed
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39552358/
Photodynamische Therapie – Mayo-Klinik
https://www.mayoclinic.org/tests-procedures/photodynamic-therapy/about/pac-20385027